Woche des Sehens 2017

 

Woche des Sehens. Blindheit. Verstehen. Verhüten.
Die Woche des Sehens ist eine jährlich stattfindende Kampagne, die 2002 von Augenärzten, Selbsthilfeorganisationen und internationalen Hilfswerken ins Leben gerufen wurde. Gemeinsam machen sie seitdem auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit und die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den ärmsten Ländern der Welt aufmerksam. Das Ziel der Aktionswoche ist es, der Öffentlichkeit die Themen Blindheit und Sehbehinderung näher zu bringen und sie dafür zu sensibilisieren.

Das diesjährige Thema lautet: "Das Ziel im Blick"

www.woche-des-sehens.de

Die Woche des Sehens 2017 findet vom 08. bis 15. Oktober statt. Sie schließt die beiden folgenden internationalen Aktionstage mit ein:

Welttag des Sehens

am 12. Oktober 2017

Der Welttag des Sehens (World Sight Day) findet am zweiten Donnerstag... mehr

Tag des weißen Stocks

 am 15. Oktober 2017

 Blinde Menschen führen bundesweite Aktion „Bitte Weg frei!“ durch. mehr 

Zentrale Veranstaltung des Blinden- und Sehbehinderten-Verein Mecklenburg-Vorpommern e.V. (BSVMV)

Barrierefreier Tourismus und Reisen mit Handicap - öffentliche Gesprächsrunde

Veranstaltungsort:
Aura-Hotel "Ostseeperlen Boltenhagen"
Strandpromenade 53
23946 Ostseebad Boltenhagen 

Veranstaltungsdaten:
10.10.2017 10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Am Beispiel „Barrierefreier Tourismus und Reisen mit Handicap, insbesondere für Senioren mit Seheinschränkung“ werden im Rahmen einer öffentlichen Gesprächsrunde Möglichkeiten und aktuelle Entwicklungen für ein selbstbestimmtes Leben in diesem Bereich aufgezeigt und Erfahrungen und Tipps ausgetauscht.

Die Veranstaltungen der Gebietsgruppen des BSVMV anlässlich der Woche des Sehens 2017 finden Sie unter:

 http://www.woche-des-sehens.de/veranstaltungskalender/

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Fachtag "Sehen im Alter"

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) hat in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur 2. Fachtagung „Sehen im Alter“ für den 7. und 8. Juli 2017 nach Bonn in das Gustav-Stresemann-Institut eingeladen.
Der Einladung sind etwa 120 Teilnehmer, so auch ich, als Landesseniorenbeauftragter unseres Vereins, mit einer großen Erwartungshaltung gefolgt. Die Tagesordnung versprach eine sehr interessante Fachtagung zu werden, vor allem da der größte Teil unserer Mitglieder, wie auch in den anderen Landesverbänden, sich im höherem Lebensalter befinden und für die Arbeit mit ihnen, richtungsweisende Impulse geben kann.

Die zweite Fachtagung stellt den Präventionsgedanken in den Mittelpunkt und will die Politik für das Thema sensibilisieren und gewinnen. Dazu gaben Renate Reymann, Präsidentin des DBSV Theresia Rohde, von der BZgA und Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO, mit ihren Grußworten eine gute Einleitung in den Erfahrungsaustausch.

Ich möchte an dieser Stelle nur zwei der zahlreichen und sehr interessanten Referate, die gehalten wurden, hier nennen. Ein Referat befasste sich mit der Bedeutung der Sehbehinderung bei der Bestimmung des Pflegegrades, ein anderes mit der der Versorgungssituation in Seniorenheimen, neuen Ansätze und gesundheitspolitischen Möglichkeiten.
In der anschließenden Diskussion kam sehr deutlich zum Ausdruck, dass in den Senioreneinrichtungen dem Sehen als Faktor des Wohlfühlens, immer noch unzureichend Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das betrifft sowohl die fachärztliche Versorgung, als auch die spezielle Betreuung  und nicht zuletzt die Beleuchtungssituation

Zu letzterem, Beleuchtung, als ein wesentlicher Aspekt der Low Vision Rehabilitation gab uns Fritz Buser (Dipl. Augenoptiker) sehr eindrucksvoll, wichtige Hinweise.

Für mich ganz besonders interessant war am Abend, der Markt der Begegnung mit Postern. An Hand dieser Poster wurden von den Aktören, Initiativen, Projekte, Forschungsvorhaben, Aktionen und Modelle vorgestellt, die Möglichkeiten für eine bessere Versorgung aufzeigen, um  die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Senioreneinrichtungen zu verbessern.

Ich fand, in der Fachtagung herrschte eine von gegenseitiger Achtung getragene Atmosphäre. Zudem war es eine sehr offene Diskussion, die sich nicht zuletzt in der Vorstellung der Ergebnisse aus der Arbeit in den Workshops widerspiegelte.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Fachtagung eine sehr wichtige, richtungsweisende und impulsgebende Veranstaltung war. Der erarbeitete Aktionsplan für die Jahre bis 2022 sollte auch in der Arbeit der Landesverbände, die ihm gebührende Beachtung finden. 

Ich möchte den DBSV danken für die gute Vorbereitung und Organisation und freundliche Betreuung.

Bernd Uhlig
Landesbeauftragter für Senioren des BSVMV   

 

„Berufliche Inklusion blinder- und sehbehinderter Menschen in Mecklenburg-Vorpommern“

Nicht mehr gut sehen können - Wie geht es weiter im Beruf?

Am 14.6.2017 veranstaltete der Blinden- und Sehbehinderten Verein Mecklenburg-Vorpommern (BSVMV e.V.) über das ESF-Projekt „visionA“ einen Fachtag „Berufliche Inklusion blinder und sehbehinderter Menschen in Mecklenburg-Vorpommern“

Oft ist es ein Tabuthema. Wer von einer plötzlichen oder bereits lange andauernden Augenerkrankung betroffen und dessen Sehvermögen nach und nach eingeschränkt ist, versucht zunächst mit sich selbst zu recht zu kommen und verschweigt häufig die Belastung. Zu groß ist die Befürchtung, auch noch den Arbeitsplatz zu verlieren. Wenn dann der Arbeitgeber darauf aufmerksam wird, weil die Arbeitsleistung nicht mehr dem gewohnten Ergebnis entspricht, geraten Betroffene in große Bedrängnis. Doch blinde- und sehbehinderte Menschen sind durchaus in der Lage, je nach Wissens- und Erfahrungsstand, je nach Talent und Interesse einen, IHREN, Beruf auszuüben.

weiterlesen

Autofahren für blinde und sehbehinderte Menschen

Das Auto- und Motorradfahren für blinde und sehbehinderte Menschen wurde auch 2017 wieder in Zusammenarbeit mit dem Motorsport- und Verkehrsschulungsverein Peenemünde e.V. auf dem Flugplatz in Peenemünde veranstaltet.

Das Fahrerlebnis fand am 08. Juli 2017 statt.

Kann es sein? Ja, es sind nun schon 15 Jahre, wo „Träume wahr werden“.

Am 08. Juli hat die Verkehrswacht Usedom-Peene e.V. zusammen mit dem Peenemünder Motorsport- und Verkehrsschulungsverein Peenemünde e.V. und dem Ehepaar Ina und Dirk Löschke aus Wolgast, gemeinsam mit einem Team von vielen fleißigen Helfern, das Auto- und Motorrad fahren nun schon zum 15. Mal durchgeführt.

Der Einladung sind 110 Betroffene mit ihren Begleitpersonen gefolgt, um auf der Trainingsstrecke beim Peenemünder Flugplatz bei schönstem Wetter einige Runden zu drehen.

weiterlesen

Blindentennisturnier in Spanien

Am 06.05.2017 flogen Pavel, Robert und ich vom Rostocker und Michael vom Kölner Standort gemeinsam nach Alicante, wo uns einer der Organisatoren bereits erwartete und zum Bus brachte. Im Resort angekommen, gab es erst einmal die berühmten grünen All Inclusive Bänder ums Handgelenk, und dann ein Foto mit der IBTA Flagge. Unsere Zimmer entpuppten sich als Ferienapartments mit Küche und Balkon, ein wirklich großer Pool lachte uns an, und die tägliche Auswahl am Buffet konnte sich auch sehen und schmecken lassen. Am Abend gesellte sich noch Dennis aus Berlin zu uns, und wir sahen Grußbotschaften von paralympischen Sportlern, Funktionären und professionellen Tennisspielern. Die Vorgehensweise der Klassifizierung wurde erklärt, und der IBTA Präsident eröffnete das Turnier.

Tennisgruppe Deutschland (Foto:Simone Kaminski)

Am folgenden Tag gab es neben der Klassifizierung der Spieler in einem nahen Krankenhaus einen Level Test. An drei Stationen, bestehend aus je zwei oder drei Coaches wurden verschiedene Fähigkeiten der Spieler getestet: Aufschlag, Ballwechsel und angeworfene Vor- und Rückhand. Ich war in einer Gruppe mit einer Polin, einer Japanerin und einer Britin, alle B1. Mein Aufschlag war unterdurchschnittlich, Ballwechsel kamen nur ein- oder zweimal zustande, Rückhand war so stolprig wie erwartet, nur die Vorhand ließ mich nicht im Stich. Robert und Pavel hatten mit dem Wind zu kämpfen.

weiterlesen

Sehbehindertentag 2017

Laut Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es mehr als eine Million sehbehinderte Menschen in Deutschland. Um auf die Bedürfnisse dieser Menschen aufmerksam zu machen, hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) im Jahr 1998 einen eigenen Gedenktag eingeführt: den Sehbehindertentag. Er findet jährlich am 6. Juni zu einem bestimmten Thema statt.

Thema 2017 "Hörfilmempfang" Informationen unter www.sehbehindertentag.de

Veranstaltungen der Gebietsgruppen des BSVMV:

weiterlesen

Erste Kreismeisterschaft für sehbehinderte Luftgewehrschützen in Ludwigslust

Für die Kreismeisterschaft der Luftgewehrschützen mit Optronik, so nennt man den Aufsatz auf einem Luftgewehr wenn Blinde und Sehbehinderte nach Gehör schießen, qualifizierten sich bei der Vereinsmeisterschaft des Schützenvereins Lindenstadt Ludwigslust 3 Schützen.