Der Verwaltungsrat des BSVMV tagte am 27. und 28. April 2019 in Boltenhagen

Zur Frühjahrs-Verwaltungsratssitzung konnte die Vorsitzende Frau Gudrun Buse 14 VWR-Mitglieder bzw. ihre stimmberechtigten Vertreter sowie die Mitglieder des Landesvorstandes begrüßen.

An dieser Tagung nahmen ebenfalls teil als Vertreter des "Fördervereins für die Ostseeperlen Boltenhagen e.V." der 1. Vorsitzende Herr Düsterhöft sowie die Leiterin der „Ostseeperlen Boltenhagen“ Frau Arnold.

Auf der Tagesordnung stand die Genehmigung der vorgelegten Bilanz für das Jahr 2017 und damit die noch ausstehende Entlastung des Landesvorstandes für 2017.

Weitere Aufgaben waren die Prüfung der Tätigkeit des Landesvorstandes. Dazu lag dem Verwaltungsrat ein umfangreicher Tätigkeitsbericht sowie Zahlen zum vorläufigen Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 vor.

Die Mitglieder des Landesvorstandes berichteten über den Erledigungsstand von Aufgaben aus ihrem Geschäftsbereichen.

Dem  erarbeiteten „Leitbild des BSVMV“ wurde zugestimmt. Es kann nun allen Gebietsgruppen für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt werden. Von der Arbeitsgruppe Blindengeld wurde ein Schreiben vorgelegt zur Erhöhung und Dynamisierung des Landesblindengeldes sowie die Einführung eines Taublindengeldes.

Der Verwaltungsrat verabschiedete einstimmig dieses Schreiben an die Ministerpräsidentin und die Fraktionen im Landtag.

Auch die Arbeitsgruppe „Investitionen“ hatte in den vergangenen Wochen sehr intensiv gearbeitet. Schwerpunkte der Arbeit waren die Überarbeitung eines Raumkonzeptes für das Haus „Seeschlösschen“ sowie der Fragenkatalog für das Brandschutzkonzept. Die Ergebnisse stellte der Sprecher der Gruppe Herr Düsterhöft dem Verwaltungsrat vor. Das beauftragte Architektenbüro kann nun auf der Grundlage dieser Ergebnisse weitere Details erarbeiten.

Sehr intensiv tauschten sich die Mitglieder des Verwaltungsrates über erste Schritte in der Zusammenarbeit der Gruppen aus. Auch wenn es in fast allen Gruppen wieder einen arbeitsfähigen Vorstand gibt, ist die Sorge um eine zukünftige Struktur des Vereins nicht vom Tisch.  Der Verwaltungsrat wird sich mit dieser Problematik auch zukünftig auseinandersetzen müssen.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden die drei Beratungsprojekte des BSVMV vorgestellt. Frau Fellmann berichtete über das Projekt „jobBuS+“, in dem es um die berufliche Integration und Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen geht. Zurzeit werden ca. 60 Klienten von den beiden Mitarbeiterinnen betreut. Es wurde ein gutes Netzwerk im Land zu den Ämtern, Behörden und Institutionen aufgebaut. Der nächste Fachtag findet am 21. Mai in Schwerin statt. Über die "Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung" (EUTB) mit den drei Beratungsstellen in Neubrandenburg, Rostock und Schwerin berichtete Frau Burmeister. Dieses Angebot des BSVMV gibt es seit einem Jahr. Es hat sich gut etabliert.

Seit diesem Jahr gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern zwei "Blickpunkt Auge" Berater_in. Über dieses ehrenamtliche Projekt informierte Herr Klosa. Alle Projektmitarbeiter_innen wollen sich regelmäßig in einem kollegialen Gespräch austauschen.

Der Verwaltungsrat bedankte sich ganz herzlich bei allen Mitarbeiter_innen des Hauses. Wieder einmal wurde organisatorisch alles sehr gut vorbereitet und auch der Service wurde sehr lobend erwähnt.

Gudrun Buse
Verwaltungsratsvorsitzende