Seniorenseminar 2019 im Ostseebad Boltenhagen

Und wieder war es soweit. Ein Jahr schien, „wie im Fluge“ vergangen. In diesem Jahr fand das Seniorenseminar nicht erst im Oktober, sondern bereits in der Zeit vom 11. Bis 15. September, in unseren „Ostseeperlen“ im Ostseebad Boltenhagen statt.

„Auch dieses Mal hatte unser Seminarleiter, Bernd Uhlig, nicht nur sehr interessante Themen vorbereitet, sondern auch mit der „Bestellung“ schönen Wetters, hat es rundum geklappt“ so die einheitliche Meinung der Teilnehmer.  Das Interesse am Seminar war wieder sehr groß, denn es waren am  11. September insgesamt 18 Teilnehmer angereist. Die Jüngste mit 58 und unsere älteste Teilnehmerin, mit 86 Jahren.

Nachdem Bernd Uhlig und seineFrau Karin, alle Teilnehmer begrüßten und in einer Vorstellungsrunde die Teilnehmer ihre Erwartungen zum Ausdruck gebracht hatten, konnten alle das schöne Wetter am Strand oder zu einem Ortsrundgang nutzen.

Am 2. Tag konnten wir dann wieder  Birgit Schönschneider, Künstlerin aus dem Ostseebad Boltenhagen, begrüßen. Ihr ist es schon bei mehren Seminaren gelungen, die in uns schlummernden künstlerischen Fähigkeiten zu entdecken und ans „Tageslicht“ zu befördern. Nachdem wir bereits gemalt und modelliert haben, wollten wir uns nun im Flechten üben, einen Korb bzw. eine Blumenampel aus Korbmaterial herstellen. Unter fachmännischer Anleitung hatten wir es nach 3 Stunden geschafft, auch die, die anfangs an ihren Fähigkeiten gezweifelt hatten . Mit einem Gruppenfoto, auf dem wir alle stolz unser „Produkt“ präsentieren konnten, ging der Vormittag, bei dem wir natürlich auch viel Spaß hatten, zuende. Viel zu schnell  zu Ende. Birgit versprach uns, sich wieder etwas für das nächste Jahr einfallen zu lassen, was sie mit uns machen könnte.

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Tag des weißen Stockes

Zentrale Veranstaltung des BSVMV e.V. zum "Tag des weißen Stockes",

in der Woche des Sehens" 2019 in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald     

Am 9. Oktober hieß es in der Universitäts-Augenklinik Greifswald:

"Nach vorne schauen“ - mit fachärztlicher Kompetenz in der Augenheilkunde,
"Nach vorne schauen“ - Chancen entdecken – auch mit Sehbehinderung ein selbstbestimmtes Leben führen

Die Gebietsgruppe Greifswald hatte, gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Andreas Stahl, dem Direktor der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde
in der Universitätsmedizin Greifswald, zum "Tag des weißen Stockes" zur zentralen Veranstaltung für Mecklenburg-Vorpommern, in den Hörsaal Nord und die Seminarräume der Augenklinik eingeladen. Neben dem Landesvorsitzenden, Herrn Wolf Hagen Etter und weiteren Vorstandsmitgliedern, waren ca. 100 Besucher aus Greifswald, Wolgast, Usedom, Neubrandenburg, Stralsund, der Insel Rügen und Bad Kleinen, nahezu aus ganz MV, der Einladung gefolgt. Während Bernd Uhlig, der Vorsitzende der Gebietsgruppe, die Veranstaltung im Hörsaal Nord  eröffnete, begannen die Hilfsmittelfirmen und Anbieter ihre Stände für eine umfangreiche Hilfsmittelpräsentation aufzubauen.

Ihre Teilnahme zugesagt und angereist waren:

- die  Papenmeier Reha-Technik GmbH aus Berlin, 

- der BHVD Flusoft GbR Dresden

- Medizintechnik Jürgen K. Kranz GmbH aus Wismar

- die Feelspace GmbH aus Osnabrück

- Mobilitätstrainerin A.Heise aus Laage

- und die Hundeschule P. Asmuß aus Rostock.

Nachdem der Landesvorsitzende in seinen Worten die Bedeutung der "Woche des Sehens" und ganz speziell des “Tag des weißen Stockes” unterstrich, sprach dann der Gebietsgruppenvorsitzende, Bernd Uhlig, zum Thema „Chancen für ein selbstbestimmtes Leben auch mit Sehbehinderung“. Dabei begründete er die Aussage, “dass heute ein Sehverlust nicht automatisch auch den Verlust von Lebensqualität bedeuten muss”. Er wies dabei auf die vielfältigen Beratungs- und Hilfsangebote des Vereins, die Möglichkeit eines beruflichen Neuanfangs und die Angebote des Landesvereins hin.  Das erfordert aber auch Kraft und Mut eines jeden Betroffenen, diese Chancen zu nutzen. Und hier helfen wir, Betroffene für Betroffene. Denn wir leben das Motto “Keiner ist allein und keiner darf allein gelassen werden.”, schloss Bernd Uhlig.

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Blickpunkt Auge Beratung startet ab 01.07.2019 auch in Mecklenburg-Vorpommern

Probleme mit dem Sehen?
Wir sind für Sie da!

Blickpunkt Auge – Rat und Hilfe bei Sehverlust ist ein qualitätsgesichertes Angebot von Betroffenen für Betroffene.
Es richtet sich in erster Linie an Menschen mit Sehbeeinträchtigungen oder mit Erkrankungen, die zu einem Sehverlust führen können. Willkommen sind ebenfalls ihre Angehörigen, andere Bezugspersonen, Mitarbeiter von Behörden, Ämtern oder Einrichtungen und andere Interessierte.

Wir informieren und beraten unabhängig und
kostenfrei zu Themen wie:

  • Grundlegende Fragen zur Augenerkrankung
  • Sehhilfen und andere Hilfsmittel
  • Rechtliche und finanzielle Ansprüche
  • Tipps, Tricks und Schulungen zur Alltagsbewältigung
  • Schulungen zur sicheren Orientierung im Straßenverkehr
  • Bildung und berufliche Teilhabe
  • Kultur und Freizeit
  • Weitere Selbsthilfeangebote

Wir bauen unser Beratungsnetz kontinuierlich aus.
Daneben organisieren wir Informationsveranstaltungen und Gruppenangebote und geben Broschüren heraus.

Unsere Angebote ersetzen nicht den Besuch beim Augenarzt!

Sprechzeiten und Kontaktdaten Blickpunkt-Auge-Berater

Frau Elisabeth Fehmers
Telefon: (038426) 223 224,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sprechzeiten: 14tägig: mittwochs 16:00-19:30 Uhr

Herr Dr. Frank Klosa
Telefon: (0381) 77 89 818
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sprechzeiten: wöchentlich: mittwochs 14:00-16:00 Uhr

Start der Kampagne „Elektrisch fahren tut hörbar gut!“

Wir alle wünschen uns saubere Luft und weniger Lärmbelastung in den Städten, an Autobahnen und Schnellstraßen. Die Ablösung der lauten und stinkenden Benziner durch elektrisch betriebene Fahrzeuge wird daher massiv vorangetrieben. Doch die Lautlosigkeit der Elektroautos ist Segen und Fluch zugleich.

Die sehr leisen Fahrzeuge stellen für Fußgänger und Radfahrer eine Unfallgefahr dar, die höher ist als bei herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Dies belegen Studien aus den USA und Großbritannien. Gefährdet sind Kinder, Fahrradfahrer, ältere und unaufmerksame Verkehrsteilnehmende. Insbesondere blinde und sehbehinderte Menschen sind im Verkehr dringend auf die Wahrnehmung von Fahrzeuggeräuschen angewiesen. Ein fehlender Sound verstößt auch gegen einen wichtigen Grundsatz der Barrierefreiheit, die Auffindbarkeit. Diese ist nur dann gegeben, wenn beispielsweise das Ankommen oder Halten eines Busses wahrgenommen werden kann.

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